Fresh Fried – Dessert
LNZ 18-6

Erst 2007 gegründet, aber schon in allen Tech House-Tempeln bekannt wie Paul Bocuse im Schlaraffenland. Wer hätte vor Erscheinen des ersten Release 50 WAYS (LNZ011) schon geahnt, dass das junge LNZ-Projekt FRESH FRIED sich seinen Weg derart siegreich in die DJ Playlists bahnt? Nach der vor wenigen Wochen veröffentlichten LP: MADNESS (LNZ015) liefern die Klanglöffelschwinger Chris Wood, Nedzad Berovic und Frank Leicher nun mit INSTANT SOUP ihre dritte 12-inch Kreation à la Minimal Maison ab, welche gleichzeitig als Dessert für das erschienende Album THE MENUE (LNZ 17) ist. Ganz der deliziösen Tradition des Frankfurter Labels benötigt auch INSTANT SOUP satte zehn Minuten, um seine volle Geschmacksintensität zu entfalten. Und was zunächst mit dem bloßen Quellvorgang der pikanten 808-Basiscreme samt Flangerbass und digital eingelegten Rim-Spargelspitzen beginnt, erreicht mit zunehmender Erhitzung und dank der Eingabe knackig gefilterter Vocal-Croutons nach sechs Minuten seinen siedenden Höhepunkt. Rückseitig demonstriert der Offenbacher FRESH FRIED-Mate MATT STAR, wie sich bei gekonnter Abwandlung der Ingredenzien-Mengen eine herrlich mild-würzige Schlürferei mit Click-groovender Note zaubern lässt.
A: Instant Soup (Extended Version)
B: Instant Soup (Matt Star Rmx)



